Wissenswertes über die wichtigsten Olivensorten

Wissenswertes über die wichtigsten Olivensorten

Den Geschmack des Olivenöls bestimmt nicht nur die Olivensorte, sondern auch ihr Reifezustand. Die zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember geernteten Oliven ergeben ein kräftigeres, fruchtigeres, leicht grünliches Öl. Später geerntete, reifere Oliven ergeben dagegen milde Öle.

In Griechenland am bekanntesten sind Koroneiki- und Kalamata-Olive. Die Koroneiki-Olive macht zum Beispiel alleine über 80 Prozent des Olivenbaumbestandes auf Kreta aus. Das Öl daraus weist einen zarten, harmonischen Duft und ein leichtes Zitronenaroma auf. Kalamata-Oliven hingegen sind sehr aromatisch und werden meist zu Olivenprodukten verarbeitet.

Spanien ist der mit Abstand größte Olivenproduzent, allein aus dieser Region sind etwa 200 bis 250 verschiedene Olivensorten bekannt. Zu den wichtigsten Speiseoliven zählen Gordal, Hojiblanca und Manzanilla-Oliven. Die Picual-Olive ist neben der Manzanilla wohl die wichtigste Olivensorte Spaniens. Sie wird schwarz geerntet und zu Olivenöl verarbeitet. Olivenöl aus andalusischen Picual-Oliven ist bekannt für seinen intensiven, fast pfeff-rigen Geschmack. Da Öl aus dieser Olivensorte über besonders viele Anti-Oxidantien verfügt, ist es besonders lange haltbar. Zu den Sorten, aus denen Öl gewonnen wird zählt die Arbequina-Olive.
Sie stammt aus Katalonien und ist kaum größer als eine Haselnuss. Die Oliven werden grün geerntet und haben einen intensiven, fruchtig-herben Geschmack. Öle aus Arbequina schmecken leicht nussig und enthalten wenig Säure.

Nur drei mallorquinische Olivensorten werden zu Olivenöl verarbeitet, wenn das Öl die Bezeichnung Oli de Mallorca tragen soll: Arbequina, Picual und Mallorquina.

Aus Südfrankreich stammt die Olivensorte „Cailletier“, deren Öl einen frischen, feinen Nussgeschmack aufweist. Die raren Olivenöle aus Nyons sind bei Feinschmeckern sehr beliebt. Und zum Apéro gehören unbedingt die in Kräuter der Provence eingelegten Oliven.

Die aus Apulien stammende Coratina-Olive wird fast nur für die Gewinnung von Olivenöl angebaut. Wenn ihre Färbung von Grün zu Schwarz wechselt, ist es Zeit für die Ernte. Das Öl dieser Olivensorte hat einen pfeffrig-pikanten Geschmack. Die vielen Polyphenole in der Coratina machen das Öl lange haltbar. Die kleine Taggiasca-Olive stammt aus Ligurien. Ihre Farbe reicht von Beige bis Dunkelbraun und sie ist mit ihrem milden Geschmack, der an Pinienkerne erinnert, der Geheimtipp vieler Oliven-Liebhaber. Auch das Öl der Olivensorte ist sehr mild, jedoch mit einem erstaunlich würzigen Abgang.

Mehr Wissenswertes im >>> OLIVENÖL-SPEZIAL

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Olivenöl fürs Pastaglück!

Olivenöl fürs Pastaglück!

Aus Mehl, Salz, Olivenöl und Eiern entstehen Nudeln, die uns glücklich machen! Und keine Angst davor, sich ans Selbermachen zu trauen, denn eigentlich gelingen Nudeln mit Ei meistens auf Anhieb. Und im Prinzip ist das ganz einfach: Man verknetet die Zutaten zu einem Teig, lässt diesen kurz ruhen und beginnt dann damit, ihn dünn auszurollen. Das kann man auch mit einer Nudelmaschine erledigen. Auf bemehlten Küchentüchern trocknet der Teig, bevor er in die gewünschte Form geschnitten wird. Fehlt nur noch, sich die Lieblingssauce zuzubereiten und die selbst gemachten Nudeln zu genießen!

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Für die gefüllten Ravioli wird der Teig nur aus Mehl, Eiern und Salz gemacht. Das beste an diesen Nudeln ist, sie tragen ihre Sauce schon in sich und es genügt, anschließend einfach Pistou, Salbeibutter oder eine einfache Tomatensauce dazu zu servieren. Wenn man schon dabei ist, seine Ravioli selbst zu machen, sollte man sie ganz einfach auf Vorrat produzieren: Ravioliteig zubereiten, mit der gewünschten Füllung füllen. Sie lassen sich tiefgefrieren und halten sich im Tiefkühler vier Monate frisch. Bei plötzlich aufkommender Lust auf Pasta, die Ravioli gefroren ins Salzwasser geben und gar kochen.

Zu den REZEPTEN ins >>> OLIVENÖL-SPEZIAL

Ziegenkäsebällchen mit wildem Dost – veggi –

Ziegenkäsebällchen mit wildem Dost – veggi –

Hinter Origanum vulgare verbirgt sich der Dost, der wilde Majoran und meistens das Oregano in der Küche. Tatsächlich nutzen die Italiener als „Oregano“ aber eher den echten Majoran. Oregano und Majoran gehören zur selben Pflanzengattung, weshalb sie leicht verwechselt werden können. Im Unterschied zu Majoran zeichnet Oregano ein eher herbes Aroma aus. Majoran riecht und schmeckt hingegen würzig-süßlich. Zum eingelegten Ziegenkäse sollte man besser Majoran verwenden, um ein abgerundetes Geschmacksbild zu bekommen. Weitere köstliche, in Öl eingelegte Antipastivarianten stelle ich Euch auf Seite 29 vor.

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Zum REZEPT >>> Ziegenkäsebällchen

Zu den >>> ANTIPASTI Rezepten

 

Das Olivenöl-Spezial für alle, die auf das flüssige Gold schwören

Das Olivenöl-Spezial für alle, die auf das flüssige Gold schwören

Als ich die Idee zu einem Olivenöl-Spezial hatte, war mir nicht bewusst, wie viele Aspekte dabei zu beachten sind und wie viele Geschichten über Olivenöle erzählt werden können. Es war mir in einem Magazin gar nicht möglich, alles aufzuschreiben – so bleibt genügend Futter, um mich an eine weitere Ausgabe im nächsten Jahr zu machen. Und dann kann ich Euch auch etwas von meiner Reise im November nach Jaén erzählen. Dort werde ich zusammen mit einem Fotografen die Olivenernte für eine Reportage begleiten.

Daher habe ich mich hier vorrangig auf folgende Themen konzentriert: das Vorstellen hochwertiger Olivenöle, eine Auswahl an Rezepten, die ohne das grüne Gold nur halb so gut schmecken würden. Und selbstverständlich gibt es wieder passende Getränkeempfehlungen zu vielen der ausgewählten Gerichte. Zusätzlich findet Ihr hier Informationen und Wissenswertes über die Geschichte des Olivenanbaus, zu den wichtigsten Olivensorten und wie man Olivenöl in der Küche einsetzen kann und wie man hochwertige Olivenöle erkennt.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen wünscht Euch,

Eure Dorit Schmitt

„In dieser Ausgabe habe ich mich auf folgende Themen konzentriert: das Vorstellen hochwertiger Olivenöle, eine Auswahl an Rezepten, die ohne das grüne Gold nur halb so gut schmecken würden. Und selbstverständlich gibt es wieder passende Getränkeempfehlungen zu vielen der ausgewählten Gerichte. Zusätzlich findet Ihr hier Informationen und Wissenswertes über die Geschichte des Olivenanbaus, zu den wichtigsten Olivensorten und wie man Olivenöl in der Küche einsetzen kann und wie man hochwertige Olivenöle erkennt.“ Dorit Schmitt

Zum Schmökern im Onlinemagazin bitte einfach dem Link folgen >>> OLIVENÖL-SPEZIAL

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Das Olivenöl-Spezial

SOULFOOD: Die aromenreiche Asia-Küche sorgt für gute Laune beim Genießen

SOULFOOD: Die aromenreiche Asia-Küche sorgt für gute Laune beim Genießen

Hot & Spicy
Soulfood mit Schärfekick und Wohlfühlfaktor

Die meisten von uns haben sich zu Beginn des neuen Jahres vorgenommen, sich mehr zu bewegen, sich gesünder zu ernähren oder mehr auf sich zu achten. Damit der Vorsatz, sich gesünder zu ernähren, nicht gleich wieder über Bord geworfen wird, sondern das ganze Jahr über immer wieder ein paar Tage auf dem Plan stehen kann, habe ich dieses ASIA-Spezial mit 75 leckeren Rezepten zusammengestellt.

Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich, damit keine Langeweile aufkommt. Es gibt Vegetarisches, Veganes, etwas mit Fisch oder Fleisch, und alles ist mit viel frischen Zutaten, Kräutern und typisch asiatischen Gewürzen zubereitet.
Außerdem lassen sich viele Gerichte auch prima mit ins Büro nehmen, weil sie sich gut vorbereiten lassen. Auf diese Weise erspart sich der eine oder andere vielleicht mittags die Kalorien einer Currywurst mit Pommes in der Kantine.

Meine geschätzten Kollegen lassen uns in ihren Berichten an ihren Reisen und kulinarischen Erlebnissen teilhaben. Interessante Geschichten über Street Food und Garküchen in asiatischen Ländern mit Rezepten, die es einfach machen, sich an vietnamesische Pho bo oder Banh mi zu wagen. Wer weiß, wie Sojasauchen auf traditionelle Weise hergestellt werden? Oder was im Grandpa’s place, 30 Kilometer nördlich von Yogyakarta im Südosten Javas, serviert wird? In dieser Magazinausgabe erfährt man es aus erster Hand.

Und jetzt viel Spaß beim Schmökern und Ausprobieren der Rezepte,

Eure Dorit Schmitt

>>> gleich ins Magazin SOULFOOD um zu schmökern

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Thai-Nudelsalat mit pikantem Erdnussdressing für die Lunchbox

Wer im Büro auf Fast Food oder Kantinenessen verzichten möchte, muss sich etwas Leckeres mitbringen. Oft scheitert das daran, dass man keine große Lust hat, sich Gedanken zu machen, was man denn vorbereiten könnte. Hier ein gesunder Tipp aus der Thai-Küche: Glasnudelsalat mit pikanter Erdnusssauce. Das ist schnell am Vorabend zubereitet und der richtige Vitamin- und Powerkick im Arbeitsalltag!

Was braucht Ihr zu Hause, um euch diesen Salat für die Luchbox zu machen?
100 g Hähnchenbrustfilet
50 g Zuckerschoten
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
1 große Möhre
5 Radieschen
50 g breite Reisnudeln (Asialaden)
2 EL Limettensaft
2 EL Erdnusscreme
1 EL Fischsauce (Asialaden)
½ TL rote Thai-Currypaste (Asialaden)
¼ TL Maca-Pulver
1 EL geröstete, gesalzene Erdnusskerne
>>> direkt zum Rezept

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In dem Buch „Powerfood goes Fast Food – gesunde Rezepte für Berufstätige“ werden viele weitere leckere Ideen vorgestellt, um sich noch mehr auf die Mittagspausen zu freuen.
Inga Pfannebecker
Superfoods für unterwegs
64 Seiten, mit ca. 45 Farbfotos
Format: 16,5 x 20,0 cm, Klappenbroschur
8,99 EUR (D)
ISBN: 978-3-8338-5167-4

Die meisten von uns haben sich zu Beginn des neuen Jahres vorgenommen, sich mehr zu bewegen, sich gesünder zu ernähren oder mehr auf sich zu achten. Damit der Vorsatz, sich gesünder zu ernähren, nicht gleich wieder über Bord geworfen wird, sondern das ganze Jahr über immer wieder ein paar Tage auf dem Plan stehen kann, habe ich ein ASIA-Spezial mit 75 leckeren Rezepten zusammengestellt. Schaut euch doch mal im Onlinemagazin >>> SOULFOOD um.

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Urgetreide Dinkel Rückbesinnung auf eine alte Sorte

Urgetreide Dinkel Rückbesinnung auf eine alte Sorte

Getreide ernährt die Menschen schon seit 10.000 Jahren. Die ältesten Getreidesorten wurden in Europa schon zu dieser Zeit angebaut. Mit der Zeit verloren sie jedoch zunehmend an Bedeutung und heute sind sie fast vollkommen von unseren Feldern verschwunden. Heute dominieren hochgezüchteter Weizen, Roggen, Gerste und Hafer den Getreideanbau. Sie stammen alle von Getreidesorten ab, die über die Jahrhunderte zu Unrecht fast ganz in Vergessenheit geraten sind. Dabei hätten Urgetreide wie Emmer, Einkorn, Dinkel und Co. viel mehr Beachtung auf unserem Speiseplan verdient.

Die Initiative Urgetreide informiert über alles Wissenswerte rund ums Urgetreide, vom Anbau bis hin zu den ernährungsphysiologischen Vorteilen. Es ist ein Projekt zur Förderung der Bekanntheit alter Getreidesorten. Auf deren Webseite ist unter anderem auch nachzulesen: “Schon im Mittelalter beschrieb die große deutsche Mystikerin, Ordensfrau und Heilkundlerin Hildegard von Bingen in ihrem Werk „Physika“ („Naturkunde“) Dinkel als: ‚…das beste Getreidekorn, es wirkt wärmend und fettend, ist hochwertig und gelinder als alle anderen Getreidekörner. Wer Dinkel isst, bildet gutes Fleisch. Dinkel führt zu einem rechten Blut, gibt ein aufgelockertes Gemüt und die Gabe des Frohsinns. Wie immer zubereitet ihr Dinkel esst – so oder so – als Brot oder als eine andere Speise gekocht, Dinkel ist mit einem Wort gut und leicht verdaulich.‘

Dinkel ist ursprünglich aus Einkorn und Emmer entstanden. Brot und Brötchen aus Dinkelmehl sind inzwischen weit verbreitet. Dinkel-Nudeln, -Kekse und -Müsli haben bereits viele Anhänger gefunden. Und Freunde eines
guten Bieres bekommen Dinkelbier aus dem „Riedenburger Brauhaus“.

Im Magazin schmökern >>> HERBSTZEIT

Grünkern – der Badische Reis

Im Mittelalter (500 – 1.500 n. Chr) wurde in weiten Teilen der Schweiz, in Tirol, Baden-Württemberg und Mittelfranken Dinkel gesät. Zurückzuführen auf viele Missernten in dieser Zeit, wird das Getreide, das auch „Schwabenkorn“ genannt wird, schon vor seiner eigentlichen Reife „grün“ geerntet. Da der sogenannte „Grünkern“ aber nicht lagerfähig ist, wurde er über Buchenfeuer „gedarrt“. Auf diese Weise getrocknet konnte er in schlechten Zeiten als Suppeneinlage über einen langen Winter helfen.

Als Wintergetreide wird der für Grünkern bestimmte Dinkel schon Ende Juli eingebracht. Grünkern ist so gesund wie kaum ein anderes Getreide. Er wird ganz oder geschrotet in Suppen und als Bratling verwendet, da nach dem Darren das daraus gemahlene Mehl nicht mehr backfähig ist. Ab und zu hört man auch „Badischer Reis“, wenn von Grünkern gesprochen wird. Das Bauland, ein Landstrich in Nordbaden, gilt als „Heimat des Grünkerns“. Der hier erzeugte „Fränkische Grünkern“ ist seit dem
8. April 2015 als Ursprungsbezeichnung (g.U.) europaweit geschützt.

Grünkern lässt sich in vielen Gerichten schmackhaft verwenden. Im Salat, als Risotto-Variante, in deftigen Suppen, als Bratlinge oder in Form von Cevapcici – das Urgetreide überzeugt mit seinem herzhaft-würzigen, nussigen Geschmack. Auch eine fleischlose Spaghettisauce lässt sich mit ihm wunderbar zubereiten. Wer Lust aufs Ausprobieren bekommen hat, kann sich an den vorgestellten Rezepten versuchen. Sie passen perfekt zum Herbst und lassen sich natürlich ganz einfach nach Lust und Laune variieren.

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HERBSTZEIT 09/2016

Grünkern, geschmackvolles Urgetreide

Alles super ohne Superfood? Aber sicher! Man muss seinen Speiseplan eigentlich nur ein wenig abwechslungsreicher gestalten und mit frischen Zutaten kochen, schon kommt man in den Genuss einer ausgewogenen Ernährung, die unseren Körper mit allem versorgt, was dieser benötigt. Ideal sind nährstoffreiche, eher kalorienarme Lebensmittel, öfter mal Pflanzliches und regelmäßiges Wechseln der Zutaten. Mit diesen Grünkern-Rezepten macht das Experimentieren mit dem Urgetreide richtig Spaß! Und es schmeckt richtig gut. Tipp: Für die Haselnussgremolata im Risotto, die Petersilie, Zitronenschale, Nüsse und den Knoblauch mischen, salzen, pfeffern und mit 1 TL Zitronensaft abschmecken.

ALT ENDERLE
Grünkern Whisky
Single Grain Whisky aus 100% Grünkern.
Zeitlos, harmonisch und rund zeigt sich der Grünkern-Whisky und das, obwohl er erst zarte drei Jahre „auf dem Buckel“ hat.
Der Geschmack von Grünkern ist leicht nussig, was sich ausgesprochen gut im Whisky wieder finden lässt. Dazu kommen der Rauch vom Darren und eine elegante Fruchtnote. Diese Komponenten vereinen sich zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Nicht zu vergleichen mit getorften Whiskys, geht aber in etwa in diese Richtung – nennen wir es mal die Softversion. Dieser Whisky ist ein Ganz-Jahres-Whisky. Man kann ihn im Sommer so wie im Winter genießen. 43% vol. Inhalt: 0,5 l.
Gesehen bei: Alt Enderle