SOULFOOD: Die aromenreiche Asia-Küche sorgt für gute Laune beim Genießen

SOULFOOD: Die aromenreiche Asia-Küche sorgt für gute Laune beim Genießen

Hot & Spicy
Soulfood mit Schärfekick und Wohlfühlfaktor

Die meisten von uns haben sich zu Beginn des neuen Jahres vorgenommen, sich mehr zu bewegen, sich gesünder zu ernähren oder mehr auf sich zu achten. Damit der Vorsatz, sich gesünder zu ernähren, nicht gleich wieder über Bord geworfen wird, sondern das ganze Jahr über immer wieder ein paar Tage auf dem Plan stehen kann, habe ich dieses ASIA-Spezial mit 75 leckeren Rezepten zusammengestellt.

Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich, damit keine Langeweile aufkommt. Es gibt Vegetarisches, Veganes, etwas mit Fisch oder Fleisch, und alles ist mit viel frischen Zutaten, Kräutern und typisch asiatischen Gewürzen zubereitet.
Außerdem lassen sich viele Gerichte auch prima mit ins Büro nehmen, weil sie sich gut vorbereiten lassen. Auf diese Weise erspart sich der eine oder andere vielleicht mittags die Kalorien einer Currywurst mit Pommes in der Kantine.

Meine geschätzten Kollegen lassen uns in ihren Berichten an ihren Reisen und kulinarischen Erlebnissen teilhaben. Interessante Geschichten über Street Food und Garküchen in asiatischen Ländern mit Rezepten, die es einfach machen, sich an vietnamesische Pho bo oder Banh mi zu wagen. Wer weiß, wie Sojasauchen auf traditionelle Weise hergestellt werden? Oder was im Grandpa’s place, 30 Kilometer nördlich von Yogyakarta im Südosten Javas, serviert wird? In dieser Magazinausgabe erfährt man es aus erster Hand.

Und jetzt viel Spaß beim Schmökern und Ausprobieren der Rezepte,

Eure Dorit Schmitt

>>> gleich ins Magazin SOULFOOD um zu schmökern

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Thai-Nudelsalat mit pikantem Erdnussdressing für die Lunchbox

Wer im Büro auf Fast Food oder Kantinenessen verzichten möchte, muss sich etwas Leckeres mitbringen. Oft scheitert das daran, dass man keine große Lust hat, sich Gedanken zu machen, was man denn vorbereiten könnte. Hier ein gesunder Tipp aus der Thai-Küche: Glasnudelsalat mit pikanter Erdnusssauce. Das ist schnell am Vorabend zubereitet und der richtige Vitamin- und Powerkick im Arbeitsalltag!

Was braucht Ihr zu Hause, um euch diesen Salat für die Luchbox zu machen?
100 g Hähnchenbrustfilet
50 g Zuckerschoten
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
1 große Möhre
5 Radieschen
50 g breite Reisnudeln (Asialaden)
2 EL Limettensaft
2 EL Erdnusscreme
1 EL Fischsauce (Asialaden)
½ TL rote Thai-Currypaste (Asialaden)
¼ TL Maca-Pulver
1 EL geröstete, gesalzene Erdnusskerne
>>> direkt zum Rezept

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In dem Buch „Powerfood goes Fast Food – gesunde Rezepte für Berufstätige“ werden viele weitere leckere Ideen vorgestellt, um sich noch mehr auf die Mittagspausen zu freuen.
Inga Pfannebecker
Superfoods für unterwegs
64 Seiten, mit ca. 45 Farbfotos
Format: 16,5 x 20,0 cm, Klappenbroschur
8,99 EUR (D)
ISBN: 978-3-8338-5167-4

Die meisten von uns haben sich zu Beginn des neuen Jahres vorgenommen, sich mehr zu bewegen, sich gesünder zu ernähren oder mehr auf sich zu achten. Damit der Vorsatz, sich gesünder zu ernähren, nicht gleich wieder über Bord geworfen wird, sondern das ganze Jahr über immer wieder ein paar Tage auf dem Plan stehen kann, habe ich ein ASIA-Spezial mit 75 leckeren Rezepten zusammengestellt. Schaut euch doch mal im Onlinemagazin >>> SOULFOOD um.

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Urgetreide Dinkel Rückbesinnung auf eine alte Sorte

Urgetreide Dinkel Rückbesinnung auf eine alte Sorte

Getreide ernährt die Menschen schon seit 10.000 Jahren. Die ältesten Getreidesorten wurden in Europa schon zu dieser Zeit angebaut. Mit der Zeit verloren sie jedoch zunehmend an Bedeutung und heute sind sie fast vollkommen von unseren Feldern verschwunden. Heute dominieren hochgezüchteter Weizen, Roggen, Gerste und Hafer den Getreideanbau. Sie stammen alle von Getreidesorten ab, die über die Jahrhunderte zu Unrecht fast ganz in Vergessenheit geraten sind. Dabei hätten Urgetreide wie Emmer, Einkorn, Dinkel und Co. viel mehr Beachtung auf unserem Speiseplan verdient.

Die Initiative Urgetreide informiert über alles Wissenswerte rund ums Urgetreide, vom Anbau bis hin zu den ernährungsphysiologischen Vorteilen. Es ist ein Projekt zur Förderung der Bekanntheit alter Getreidesorten. Auf deren Webseite ist unter anderem auch nachzulesen: “Schon im Mittelalter beschrieb die große deutsche Mystikerin, Ordensfrau und Heilkundlerin Hildegard von Bingen in ihrem Werk „Physika“ („Naturkunde“) Dinkel als: ‚…das beste Getreidekorn, es wirkt wärmend und fettend, ist hochwertig und gelinder als alle anderen Getreidekörner. Wer Dinkel isst, bildet gutes Fleisch. Dinkel führt zu einem rechten Blut, gibt ein aufgelockertes Gemüt und die Gabe des Frohsinns. Wie immer zubereitet ihr Dinkel esst – so oder so – als Brot oder als eine andere Speise gekocht, Dinkel ist mit einem Wort gut und leicht verdaulich.‘

Dinkel ist ursprünglich aus Einkorn und Emmer entstanden. Brot und Brötchen aus Dinkelmehl sind inzwischen weit verbreitet. Dinkel-Nudeln, -Kekse und -Müsli haben bereits viele Anhänger gefunden. Und Freunde eines
guten Bieres bekommen Dinkelbier aus dem „Riedenburger Brauhaus“.

Im Magazin schmökern >>> HERBSTZEIT

Grünkern – der Badische Reis

Im Mittelalter (500 – 1.500 n. Chr) wurde in weiten Teilen der Schweiz, in Tirol, Baden-Württemberg und Mittelfranken Dinkel gesät. Zurückzuführen auf viele Missernten in dieser Zeit, wird das Getreide, das auch „Schwabenkorn“ genannt wird, schon vor seiner eigentlichen Reife „grün“ geerntet. Da der sogenannte „Grünkern“ aber nicht lagerfähig ist, wurde er über Buchenfeuer „gedarrt“. Auf diese Weise getrocknet konnte er in schlechten Zeiten als Suppeneinlage über einen langen Winter helfen.

Als Wintergetreide wird der für Grünkern bestimmte Dinkel schon Ende Juli eingebracht. Grünkern ist so gesund wie kaum ein anderes Getreide. Er wird ganz oder geschrotet in Suppen und als Bratling verwendet, da nach dem Darren das daraus gemahlene Mehl nicht mehr backfähig ist. Ab und zu hört man auch „Badischer Reis“, wenn von Grünkern gesprochen wird. Das Bauland, ein Landstrich in Nordbaden, gilt als „Heimat des Grünkerns“. Der hier erzeugte „Fränkische Grünkern“ ist seit dem
8. April 2015 als Ursprungsbezeichnung (g.U.) europaweit geschützt.

Grünkern lässt sich in vielen Gerichten schmackhaft verwenden. Im Salat, als Risotto-Variante, in deftigen Suppen, als Bratlinge oder in Form von Cevapcici – das Urgetreide überzeugt mit seinem herzhaft-würzigen, nussigen Geschmack. Auch eine fleischlose Spaghettisauce lässt sich mit ihm wunderbar zubereiten. Wer Lust aufs Ausprobieren bekommen hat, kann sich an den vorgestellten Rezepten versuchen. Sie passen perfekt zum Herbst und lassen sich natürlich ganz einfach nach Lust und Laune variieren.

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HERBSTZEIT 09/2016

Grünkern, geschmackvolles Urgetreide

Alles super ohne Superfood? Aber sicher! Man muss seinen Speiseplan eigentlich nur ein wenig abwechslungsreicher gestalten und mit frischen Zutaten kochen, schon kommt man in den Genuss einer ausgewogenen Ernährung, die unseren Körper mit allem versorgt, was dieser benötigt. Ideal sind nährstoffreiche, eher kalorienarme Lebensmittel, öfter mal Pflanzliches und regelmäßiges Wechseln der Zutaten. Mit diesen Grünkern-Rezepten macht das Experimentieren mit dem Urgetreide richtig Spaß! Und es schmeckt richtig gut. Tipp: Für die Haselnussgremolata im Risotto, die Petersilie, Zitronenschale, Nüsse und den Knoblauch mischen, salzen, pfeffern und mit 1 TL Zitronensaft abschmecken.

ALT ENDERLE
Grünkern Whisky
Single Grain Whisky aus 100% Grünkern.
Zeitlos, harmonisch und rund zeigt sich der Grünkern-Whisky und das, obwohl er erst zarte drei Jahre „auf dem Buckel“ hat.
Der Geschmack von Grünkern ist leicht nussig, was sich ausgesprochen gut im Whisky wieder finden lässt. Dazu kommen der Rauch vom Darren und eine elegante Fruchtnote. Diese Komponenten vereinen sich zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Nicht zu vergleichen mit getorften Whiskys, geht aber in etwa in diese Richtung – nennen wir es mal die Softversion. Dieser Whisky ist ein Ganz-Jahres-Whisky. Man kann ihn im Sommer so wie im Winter genießen. 43% vol. Inhalt: 0,5 l.
Gesehen bei: Alt Enderle

Zum Dahinschmelzen für alle großen und kleinen Käsefans!

Zum Dahinschmelzen für alle großen und kleinen Käsefans!

Zum Überbacken, zum Tunken, in Saucen und zum Darüberstreuen – Käse verleiht unserer Küche das gewisse Etwas – vom rustikalen Touch bis hin zur raffinierten Würze. Käse begleitet uns das ganze Jahr. Im Frühjahr greifen wir gerne zu Frischkäse und machen aus ihm mit frischen Kräutern köstliche Dips. Im Sommer hobeln wir uns Käse über Spaghetti und Salate. Genießen Schweizer Wurstsalat und Obatzen in Biergärten. Oder legen uns Halloumi auf den Grill. Im Herbst, wenn wir uns schon langsam nach deftigeren Gerichten sehnen, lieben wir Käse zum Überbacken von Kartoffeln und Gemüse – gerne auch in Form eines geselligen Raclettes, wir schmelzen ihn auf der Pizza und löffeln seelig Suppen, die mit Käse zubereitet wurden. Immer noch heißbegehrt ist eine schlonzige Gorgonzolasauce zur Pasta. Und wenn es im Winter draußen richtig kalt geworden ist, lieben wir Käsefondue und Käsespätzle umso mehr. Kenner schwärmen von italienischer Fonduta mit frisch gehobeltem Trüffel.

Käsegerichte vermitteln ein heimeliges Gefühl und sie machen satt.
Die Käserei hat sich sehr wahrscheinlich bereits in der Mittelsteinzeit durch die Domestizierung von Ziegen, Schafen und Rindern entwickelt. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Kunst des Käsemachens in viele Regionen getragen und weiter verfeinert. So entstanden nach und nach all die Käsesorten, wie wir sie heute kennen. Affineure kümmern sich von der Fütterung der Milchtiere bis hin zur richtigen Reifung der Käse. So prägen sich nuancierte Geschmacksunterschiede aus, die Connaisseure auf der ganzen Welt schätzen, und die bereit sind, viel Geld für diesen Genuss auszugeben. An einer Käseverkostung teilzunehmen ist definitiv ein sehr spannendes Erlebnis. Auch Seminare zur Kombination von Wein & Käse erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Käse ist inzwischen mehr als ein alltägliches Lebensmittel – Käse ist vielmehr ein Genussmittel geworden. Suchen Sie in Ihrer Region doch gezielt die Bauernmärkte auf und unterstützen Sie damit die kleinen Käsereien und eine artgerechtere Tierhaltung. Der viel bessere Geschmack dieser Käseprodukte wird Sie sicher überzeugen.

Im Magazin schmökern >>> Herbstzeit

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HERBSTZEIT 09/2016

Wilde Beeren und Früchte für Likörchen und Elixiere

Wilde Beeren und Früchte für Likörchen und Elixiere

Die Natur hält viele Schätze für uns bereit, die man mit einfachen Mitteln entdecken, einsammeln und verarbeiten kann. Man benötigt dazu einfach nur einwenig Kenntnis über die wild wachsenden Sträucher und Bäume, deren Früchte man ernten kann, und etwas Zeit und Muse, daraus zu Hause etwas zu machen. Neben dem Einkochen von Konfitüren kann man sich auch ganz leicht einen Likör ansetzen. Die süßen Früchte der Quitten sind jetzt reif und ihren Duft und ihre Aromen lassen sich in einem Likör ganz wunderbar konservieren.

Das Sammeln von Schlehen ist schon etwas mühsamer, da die Früchte an dornenbesetzten Ästen wachsen. Für viele Tiere wie Igel, Haselmaus und kleine Vögel ist der Schlehenbusch mit seinem dichten, dornigen Gestrüpp ein wichtiger Rückzugsort. Bevor man Schlehen sammeln geht, sollte man den ersten Frost abwarten, damit sie ein genießbares, weniger saures Aroma entwickelt haben. Ein paar Tage in der Gefriertruhe haben jedoch denselben Effekt.

Die meisten Wildfrüchte haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und waren als Heilmittel bekannt und in der Hausapotheke im Einsatz. Heute besinnen wir uns wieder auf das alte, überlieferte Wissen zurück, das fast schon verloren gegangen schien. Hildegard von Bingen, widmete sich im 12. Jahrhundert ausgiebig der Pflanzenheilkunde. Sie hat uns einen reichen Fundus an Rezepten aus der Klosterapotheke hinterlassen. Von ihrem umfangreichen Wissen können wir heute noch profitieren, wenn gleich auch nicht mehr alle Anweisungen der Äbtissin in die heutige Zeit passen.

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WILDKÜCHE 10/2016

Vogelbeerlikör – nicht nur für Schnapsdrosseln

Vogelbeeren reifen im Herbst bis in den Oktober hinein. Die beste Erntezeit ist nach dem ersten Frost, dann entfalten die Früchte ihr süßlich-herbes Aroma. Vogelbeerlikör wird aus den Beeren der Eberesche angesetzt, die erst nach dem ersten Frost gesammelt wurden. Alternativ kann man die Früchte auch für einige Zeit in den Tiefkühlschrank legen. Das Aroma des Likörs hat später eine herbwürzige Note. Die Beeren eignen sich auch sehr gut, um daraus Marmelade oder Gelee herzustellen.
Eine Ebereschenkonfitüre oder ein Chutney passen hervorragend zu Wildgerichten.

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Waidmannsheil! Nur keine Scheu vor edlen Rehgerichten

Waidmannsheil! Nur keine Scheu vor edlen Rehgerichten

Von Mai bis Mitte Juni, September bis Anfang Oktober und November, Dezember ist die beste Zeit für die Jagd auf den scheuen Waldbewohner. Jagd und Schonzeiten für das Wild sind in den einzelnen Bundesländern streng geregelt, ebenso die Abschussquoten. Die Jäger wissen ganz genau, zu welchen Jahres- und Uhrzeiten sie geduldig in ihrem Hochsitz auf Böcke, Geißen oder Schmalwild warten müssen. Mit Beginn des Büchsenlichts im Morgendunst steigt die Spannung, wenn die Tiere auf die Lichtung treten. Rehfleisch aus heimischer Jagd ist eine echte Delikatesse.

Frisches, zerlegtes Wildfleisch erhält man von einem Fleischer oder Wildhändler sowie von Jägern und Forstämtern. Reh und Hirsch schlägt man aus der Decke und man erhält nach dem Zerlegen folgende küchenfertige Stücke: den Rücken, der sich bestens zum Braten oder Schmoren eignet. An der Innenseite des Rückens befinden sich die zarten Filets. Aus den Rückenfilets kann man schöne Medaillons schneiden oder Geschnetzeltes für eine feine Rehpfanne zubereiten. Denken Sie daran, auch wenn Sie sonst Ihr Steak oder Filet gern rosa mögen – bei Rehfleisch raten Experten zum Durchgaren. Aus den Keulen erhält man zarte Steaks, aber wegen ihrer Größe eignet sich eine Rehkeule wunderbar dazu, sie wie eine Lammkeule im Ganzen zu braten oder zu schmoren. Für Gulasch ist das Fleisch aus der Keule zu schade. Dafür nimmt man besser das ausgebeinte Schulterfleisch, das saftige Rollbraten, Ragouts und Gulasch ergibt.

Das zarte Rehfleisch liebt fruchtige und aromatische Begleiter. Filets mit Cassis-Sahne-Sauce oder eine geschmorte Keule mit Hagebuttenmark in der Sauce, schmecken äußerst delikat. Dazu passen Eierspätzle, Semmelknödel, Gnocchi, Waldpilze, Wirsing- oder Apfel-Kastanien-Püree. Genießen Sie die edle Herbstküche und wagen Sie sich an die Rezepte in dieser Magazinausgabe.

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WILDKÜCHE 10/2016

Liebevolle Heimatverbundenheit: Zu Hause schmeckt es doch am Besten!

Liebevolle Heimatverbundenheit: Zu Hause schmeckt es doch am Besten!

Auf dem Herd in der Küche stehen dampfende Töpfe und im Ofen schmort schon seit Stunden ein Braten. Der umherziehende Duft erfüllt das ganze Haus und lässt jedem, dem er in die Nase steigt, das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wohlige Erinnerungen an das gute Essen zu Hause. Wie schön, dass an den länger werdenden Abenden die Lust auf Schmorgerichte wieder zunimmt. Wie wär‘s mal wieder mit einem saftigen Gulasch? So ein Rindsgulasch, das gute zwei Stunden in seiner Sauce schmorte und in der Zeit das Aroma der Gewürze und Zutaten in sich aufsaugte, ist das beste Mittel, schöne Erinnerungen zu genießen und dabei noch den großen Hunger zu stillen.

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WILDKÜCHE 10/2016

Ein Tafelspitz kam früher ebenfalls öfter mal auf den Tisch. Schon alleine deshalb, weil man so auch gleich eine köstliche Rindsbouillon erhielt, die es dann, entweder mit leckeren Grießnocken, Pfannkuchen oder Nudeln gab. Der Tafelspitz wurde anschließend in Scheiben geschnitten und mit Meerrettich, etwas Brühe und einer Scheibe frischen Bauernbrots gegessen. Für die hier vorgestellte Variante wurde eine Ochsenbrust gekocht und mit einer Quittensauce serviert.

Meine Generation denkt bei Hausmannskost meist noch an deftige Fleischgerichte. Die allseits beliebten Spaghetti Bolognese waren ohne die geschmorte Hackfleischsauce einfach undenkbar. Nachfolgende Generationen werden, wenn sie sich an die Küche ihrer Mamas erinnern, sicher auch sehr oft an ein vegetarisches Lieblingsgericht denken, wie, zum Beispiel, an Spaghetti mit würziger Linsen-Bolognese.

Im Magazin schmökern >>> WILDKÜCHE